Es vergeht kaum eine Woche bei uns im Laden in der Kaiserstraße, in der nicht jemand mit großen Augen vor den neuen Foldables steht. Erst wird vorsichtig mit dem Zeigefinger über das Display gestrichen. Dann kommt die typische Frage: „Darf ich das mal zuklappen?“ Klar darf man. Genau dafür stehen die Dinger hier.
Aber nach dem ersten Wow-Effekt kommt fast immer die Gretchenfrage: Ist das nur eine teure Spielerei oder taugt die Falt-Technik 2024 endlich für den echten Alltag?
Flip oder Fold: Zwei völlig verschiedene Welten
Man muss die Geräte erst einmal auseinanderhalten, denn „faltbar“ ist nicht gleich „faltbar“.
Auf der einen Seite stehen die kompakten Flip-Modelle. Zugeklappt passen sie in jede Hosentasche – ideal für alle, die genervt von den riesigen Backsteinen sind, die man heute mit sich herumschleppt. Aufgeklappt hat man ein normales Smartphone. Letzte Woche war eine Kundin aus Ettlingen da, die genau das gesucht hat: Ein Telefon, das endlich wieder in ihre kleine Handtasche passt, ohne dass sie auf ein großes Display beim Tippen verzichten muss.
Auf der anderen Seite gibt es die Fold-Varianten. Das sind zugeklappt schon recht dicke Geräte. Klappt man sie auf, hat man praktisch ein kleines Tablet in der Hand. Für Studenten vom KIT, die unterwegs Skripte lesen, oder Berufspendler Richtung Rastatt, die in der Bahn Tabellen bearbeiten, ist das genial. Für die normale Jeans-Hosentasche? Eher sperrig und ganz schön schwer.
Was hat sich bei der Haltbarkeit getan?
Die ersten Generationen hatten echte Kinderkrankheiten. Staub im Scharnier, gebrochene Displays nach wenigen Monaten – das war ärgerlich. Im Jahr 2024 sind die Hersteller zum Glück deutlich weiter. Die Scharniere schließen fast lückenlos und die Displayschichten halten zigtausend Faltvorgänge problemlos aus.
Trotzdem muss man ehrlich sein: Die berühmte Falte in der Mitte sieht und spürt man immer noch. Nach zwei Tagen blendet das Gehirn die Rille beim Schauen von Videos zwar meistens aus, aber komplett unsichtbar ist sie nicht.
Auch beim Schutz vor Staub und Sand muss man aufpassen. Ein Tag am Baggersee in Rheinstetten oder am Rheinufer verlangt etwas mehr Vorsicht als bei einem klassischen, wasser- und staubdichten Smartphone. Und: Wenn nach zwei oder drei Jahren doch mal das Display kaputtgeht, wird die Reparatur spürbar teurer als bei einem normalen Display.
Lohnt sich die Investition unterm Strich?
Faltbare Smartphones sind keine Schnäppchen. Vor allem die großen Fold-Modelle kratzen schnell an der 1.500-Euro-Marke oder gehen sogar darüber hinaus. Wenn du dein Handy hauptsächlich für WhatsApp, Instagram, ein paar Schnappschüsse und Online-Banking nutzt, zahlst du einen ordentlichen Aufpreis für einen Formfaktor, den du vielleicht gar nicht zwingend brauchst.
Suchst du aber ein Gerät, das dein Tablet auf der Couch komplett ersetzt, oder willst du maximale Displayfläche für Multitasking unterwegs, machen die Folds richtig Laune. Die Flip-Modelle wiederum sind perfekt für alle, die modernes Design lieben und Platz in der Tasche sparen wollen.
Erst anfassen, dann entscheiden
Ein Foldable kauft man unserer Meinung nach nicht blind im Netz. Man muss das Scharnier gespürt haben. Wie schwer liegt es in der Hand? Lässt es sich mit einer Hand öffnen? Wie fühlt sich das Tippen über den Falz an?
Wenn du aus Karlsruhe, Bruchsal, Stutensee oder Waldbronn kommst: Schau einfach bei uns im Mobilfunkshop Karlsruhe vorbei. Wir sitzen direkt in der Kaiserstr. 136-138 in der Innenstadt. Wir haben die verschiedenen Modelle da, du kannst sie in Ruhe auf- und zuklappen und wir rechnen auf Wunsch durch, ob sich das Ganze mit einem Vertrag von Telekom, Vodafone oder o2 für dich rechnet.
Komm einfach von Montag bis Freitag 10:00 bis 19:00 Uhr oder Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr vorbei (sonntags haben wir geschlossen). Wenn du vorab wissen willst, welche Modelle wir gerade griffbereit in der Auslage haben, ruf uns kurz unter 0721 16176641 an. Wir freuen uns auf deinen Besuch!